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     Die Anmeldung für die 5. Klasse an der RS Roding ist vom 11.05.2026 bis 15.05.2026. Weitere Informationen finden Sie unter Infos/Übertritt.

Klassenkamerad auf vier Pfoten

Realschul-Direktor Alexander Peintinger setzt auf einen Schulhund und sieht viele Vorteile

„Wegen mir sind die Schüler nicht unbedingt leiser, wegen Iram schon“, sagt Rodings Realschul-Direktor Alexander Peintinger mit einem Lächeln. Der knapp neun Monate alte Hund ist regelmäßig bei ihm in der Schule und teilweise auch im Unterricht mit dabei. Peintinger, der mit dem Marga Visla die Ausbildung zum Schulhund machen wird, sieht viele Vorteile für die Kinder darin, das Tier zu integrieren. Ganz entspannt verfolgt Iram das Interview über ihn mit seinem Herrchen. Auch im Unterricht strahle er eine große Ruhe aus, was sich auch auf die Kinder übertrage – dies sei in einer 5. Klasse, in der er den Hund mit ins Klassenzimmer nimmt, nicht immer selbstverständlich. „Wenn es zu laut wird und Iram reagiert, kann ich sagen, der Hund wird schon nervös, alle sollen deshalb leiser sein – was sehr gut funktioniert“, hat der Direktor festgestellt. Er sieht viele Vorteile darin, einen Schulhund einzusetzen. So fördere der Vierbeiner Verantwortung, Rücksichtnahme und Empathie und wirke allgemein beruhigend: „Wenn der Hund entspannt ist, sind es die Schülernormalerweise auch.“ Seine Anwesenheit sorge für mehr Ruhe, Ordnung und eine entspannte Stimmung, was zu einer besseren Konzentration führe. Zudem freuten sich die Kinder über den Hund und kämen so gerne in die Schule. Der direkte Kontakt mit Tieren sei sehr wichtig für Schüler, dabei könnten sie intuitiv viel lernen, so Peintinger. 

Schon als Welpe an die Schule gewöhnt

Der Direktor, der schon seit Kindheit an immer mit Hunden zu tun hat, habe sehr schnell gemerkt, dass sich Iram von seinem Wesen her gut als Schulhund eignen würde. „Er ist sehr menschenfreundlich und aufgeschlossen“, erzählt er, Kinder sei er ohnehin durch die beiden Söhne der Familie Peintinger gewöhnt. Wichtig sei es gewesen, den Vierbeiner schon als Welpen mit in die Schule zu nehmen, mit ihm durch das Schulhaus und das Gelände zu gehen und die Einflüsse von draußen immer zu steigern. „Wir waren erst unterwegs, wenn keiner da war, dann wenn nur wenige Schüler in den Räumen waren“, berichtet er. So habe Iram die vielen neuen Eindrücke gut verarbeiten können. Entscheidend sei auch, dass das Tier einen festen Rückzugsort in seinem Büro habe. Auch die Besuche im Unterricht folgen klaren Regeln. Er habe zunächst gefragt, ob jemand eine Allergie oder Angst vor Hunden habe, erzählt Peintinger. Als dies geklärt war, kam er mit Iram an der Leine in das Klassenzimmer. Dann ging es langsam durch die Stuhlreihen, damit der Hund alle per Geruch „kennenlernen“ konnte. „Bei manchen, die selber ein Haustier haben, blieb er dann ein wenig länger stehen, da war das Eis dann gleich gebrochen“, berichtet der Schulleiter. Mittlerweile kenne der Vierbeiner die Kinder in den beiden Klassen und lege sich auch ganz entspannt ab, wenn der Unterricht läuft. Beim Rausgehen dürfen die Schüler nach Nachfrage und Wunsch Iram auch mal streicheln, „man muss aber immer sehen, dass es ihm auch nicht zu viel wird“, betont Peintinger, weshalb er den Hund auch nicht mit in andere Klassen nimmt. Auch Iram müsste es gefallen, ist ihm wichtig, „aber man merkt, dass er gerne in den Klassen ist, er findet das sehr interessant.“

In den Schulalltag fest integriert

Der Direktor will mit seinem Hund auch die offizielle Ausbildung zum Schulhund durchlaufen, „dafür kommt er jetzt ins richtige Alter.“ Er müsse noch einiges lernen, der Wesenstest werde aber kein Problem sein, ist sich der Schulleiter sicher. Auch ansonsten ist das Tier fest in seinem Schulalltag integriert, inklusive zwei Mal Gassi gehen am Vormittag. „Das tut mir aber auch gut, um mal kurz den Kopf freizubekommen“, hat Peintinger festgestellt. Nur Freitags hat Iram schulfrei, um ihm auch die nötigen Pausen zu gönnen. Was den Direktor freut: Bisher gab es nur positive Rückmeldungen, sowohl von Seiten der Schüler als auch von den Eltern. „Ich habe noch nichts Schlechtes gehört“, erzählt er.

(Quelle: Bayerwaldecho vom 25.03.2026)

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